Weltbild-Betriebsrat: Maximal 50 weitere Stellen werden abgebaut

Augsburg (KNA) Maximal 50 weitere Stellen sollen nach den Worten des Konzern- Betriebsratsvorsitzenden Timm Boßmann bei Weltbild in Augsburg abgebaut werden.

"Mehr werden es auf keinen Fall", sagte Boßmann dem Onlineportal "boersenblatt.net" am Mittwoch. Durch organi- satorische Veränderungen solle die Zahl möglichst gering gehalten werden. Zugleich zeigte er sich zufrieden, dass der Kaufvertrag mit der Düsseldorfer Droege Group unterzeichnet wurde. In der Be- legschaft gebe es ein "großes Aufatmen".

Die "Berg- und Talfahrt des letzten Halbjahrs" sei beendet, so der Verdi-Betriebsgruppensprecher. Der neue Investor sei finanziell potent. Eigentümer Walter J. P. Droege habe im Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern einen positiven Eindruck hinterlassen. Man setze auf ein langfristiges Enga- gement. In den nächsten Wochen werde zwischen Betriebsrat und Insolvenzverwaltung ein Interes- sensausgleich sowie eine Überleitungsvereinbarung vereinbart. Schließlich werde aus der Weltbild GmbH in Insolvenz eine neue Gesellschaft gebildet.

Die erste Hälfte der Abfindungen wird laut Boßmann am 1. Oktober ausgezahlt. Der zweite Teil wer- de dann beim Ausscheiden der Mitarbeiter aus der Transfergesellschaft fällig. Entsprechende Mittel der ehemals kirchlichen Eigentümer zur Abfederung der sozialen Härten seien auf einem Treuhand- konto deponiert worden. 

Anfang August war der Kaufvertrag mit der Droege Group unterzeichnet worden. Demnach über- nimmt die Düsseldorfer Firma zunächst 60 Prozent der Anteile, Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hält die restlichen 40 Prozent im Auftrag der Gläubiger des insolventen Unternehmens.

Weltbild gehörte bisher zwölf katholischen Bistümern in Deutschland, dem Verband der Diözesen Deutschlands und der Katholischen Soldatenseelsorge Berlin. Im Januar hatte die damalige Ge- schäftsleitung bei den Eigentümern überraschend einen kurzfristig massiv erhöhten Finanzierungs- bedarf angemeldet. Daraufhin leiteten die Gesellschafter den Ausstieg aus dem Unternehmen ein. Weltbild musste Insolvenz anmelden. Zugleich kündigte die Kirche an, mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag soziale Härten unter den Mitarbeitern abfedern zu wollen. Dies geschieht unter ande- rem durch finanzielles Engagement in Transfergesellschaften und für Abfindungen. 

 

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