Hannah und Franziska kommen mit Bibelvideos ins Fernsehn

Franziska beschäftigt sich schon lange mit dem Thema „Filmemachen“ und hat daher schon einiges ausprobiert. Hannah Arnold hat sich im Rahmen ihrer Firmvorbereitung beim Firmprojekt „Die Pfarrei im Internet“ beteiligt, wo damals die Kreuzwegstation „Veronika und das Schweißtuch“ mit Papierschnipseln verfilmt und im Anschluss vertont wurde. Auch dieses Video finden Sie auf der Homepage der Pfarrei. Als Franziska auf der Pfarrei-Homepage nichts für Kinder gefunden hat, war die Idee der Bibelvideos geboren. Hannah zeigte Interesse, sich weiter in dem Bereich zu engagieren und so wurde der Kontakt zwischen den beiden Gymnasiastinnen hergestellt.

Die Bibelvideos werden mittels der sogenannten Stop-Motion Technik erstellt. Hier werden die Szenen, welche aus Playmobilfiguren dargestellt werden, fotografiert, leicht verändert und wieder fotografiert. Für ein Video werden so 300 – 500 Fotos erstellt, welche dann am Computer schnell nacheinander abgespielt werden, sodass das Auge meint sie bewegen sich. Das Prinzip kennt man vom Daumenkino. Während sich Franziska mit der Verfilmung der Szenen beschäftigt, kümmert sich Hannah um die Vertonung selbiger. Allein das Schreiben des Drehbuchs benötigt seine Zeit, da die Bibeltexte gekürzt und oftmals in der Sprache vereinfacht werden müssen. Ebenso kreiert Hannah am PC eigene Hintergrundmelodien, um so rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Franziskas Mutter Claudia Riesinger übernimmt abschließend die letzte Qualitätskontrolle.

Vor sechs Monaten ist das erste Bibelvideo entstanden, als Maria von einem Engel erfährt, dass sie ein Kind erwarten wird. Seitdem entsteht jeden Monat ein neues Video zu einer anderen Stelle der Bibel. Beim aktuellen Video geht es um das Thema Auferstehung und ist seit dem Ostersonntag auf der Pfarrei-Homepage und den entsprechenden Profilen in den Sozialen Medien Facebook und Instagram zu finden. Nach einem Artikel in der Friedberger Allgemeinen hat sich Augsburg TV bei den beiden gemeldet und prompt einen Beitrag gedreht. Somit ist ein Beitrag im „Michl“ mehr als überfällig. Als nächstes ist ein eigenes Instagram-Profil geplant, um die Verbreitung der Videos voranzutreiben. Zielgruppe sind Kindergartenkinder und Grundschulkinder, welchen die Bibel verständlich vermittelt werden soll. Es gab auch bereits Feedback von mehreren Religionslehrern, welche die Videos bereits im Unterricht zeigen.

Bei der letzten Firmung wurde das Projekt „Die Pfarrei im Internet“ bereits zum dritten Mal von mir angeboten und ich war erneut positiv beeindruckt von den tollen Ergebnissen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass es sich gelohnt hat, den Jugendlichen Kirche auch aus diesem Blickwinkel nahe zu bringen und es freut mich, dass dieser Einsatz bereits große Früchte trägt. Auch weiterhin ist den beiden meine Unterstützung sicher. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch bei der nächsten Firmung 2019 sich ein paar Firmlinge zu diesem Projekt anmelden und ihre Ideen einbringen.

Die Bibelvideos und der TV-Beitrag sind allesamt auf dem Internet-Auftritt der Pfarrei www.mitten-in-mering.de zu finden.

Michael Sepp

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