Medienarbeit - Was bringt uns das?

Ende November startete die Pfarrei die beiden Videoportale minutenpredigt.de und bibelaction.de. Minutenpredigt.de erweitert das bereits bekannte Format der Minutenpredigten, indem es diese thematisch zum Kirchenjahr sortiert , wie z.B. an Weihnachten die Minutenpredigten zu Weihnachten der letzten Jahre. Entsprechend widmet sich bibelaction.de den von Franziska und Hannah verfilmten Bibelvideos. Der Grund dafür zwei getrennte Auftritte zu schaffen, liegt an den unterschiedlichen Zielgruppen, welche angesprochen werden sollen. Dass der Zeitpunkt für den Start zwei Wochen vor dem ZDF-Fernsehgottesdienst und zugleich vor dem ersten Dezember lag, war natürlich kein Zufall, sondern erschien als der geeignete Moment dafür.

Zu beiden Themen, also dem ZDF-Fernsehgottesdienst und den neuen Videoportalen, wurde ich - zwar unabhängig voneinander - mit der Frage konfrontiert "Was bringt uns das?". Ich möchte hier nun versuchen, diese Frage zu beantworten.
Die Frage "Was bringt das?" habe ich auch schon gehört, wenn mal wieder ein Pfarrer in der Predigt vor einer fast leeren Kirche über den schwachen Kirchenbesuch klagte. Viele Katholiken, bei denen der Kirchenbesuch nicht so Routine ist, machen sich an Weihnachten in Christmette oder die Kinderkrippenfeier auf. Genauso verhält es sich mit dem Internetauftritt der Pfarrei, welcher Jahr für Jahr am 24.12. die Bestmarke* der Seitenaufrufe erreicht. Dort finden sich zusätzlich zu den Gottesdienstzeiten, welche an diesem Tag sehr wohl gesucht und gefunden werden, auch Hinweise auf viele weitere Angebote der Pfarrei, von denen ein Teil der Besucher sonst nicht erfahren hätte.


Dieses Jahr war Heiligabend nicht der besucherstärkste Tag des Jahres, obwohl die Zahl* ähnlich zum Vorjahr war, was natürlich dem ZDF-Fernsehgottesdienst geschuldet war. Dieser brachte fast den 5-fachen Effekt*. Noch stärker als sonst werden hier auch Menschen aus der Region und dem gesamten deutschsprachigen Raum auf unsere Pfarrei und deren Angebote aufmerksam. So schwappte dieser Erfolg auch auf die Videoangebote der Minutenpredigten und der Bibelvideos über. Genauer betrachtet, begann der Zulauf bereits am Donnerstag davor und endete am Dienstag danach. Einige dieser Besucher sind seitdem wiedergekommen. Wenn weit entfernte Besucher zwar nicht zu Veranstaltungen vor Ort kommen können, so können Sie jedoch unseren Video- und auch Textformaten folgen. Wir leisten somit einen Beitrag in Sachen Verkündigung.


Auch unser Pfarrer und das Fernsehteam sind begeistert von den Einschaltquoten und trotzdem war die Kirche bereits um 9 Uhr - eine halbe Stunde vor Beginn - voll und alle waren, unabhängig von der Fernsehatmosphäre, hellauf begeistert von dem schönen und freudigen Gottesdienst. Ich habe noch nie so viele Besucher gleichzeitig* auf unserer Pfarrei-Homepage gesehen und ebenso noch nie so viele Fotos von einem Fernseher binnen einer Stunde bekommen. Auf allen Fotos ist unser Pfarrer im rosa Messgewand zu sehen. Unter den Absendern sind auch jene Leute, welche nicht routinierte Kirchgänger sind und teilweise das ein oder andere Problem mit der Kirche haben. Diese Leute waren auch im Sommer Gäste meiner Hochzeit (theologisch korrekt der kirchlichen Trauung) mit unserem Pfarrer Thomas Schwartz. Ich hätte nie erwartet, dass diese diesen im Fernsehen mitverfolgen, aber ich denke nun, dass man hier im Kleinen sieht, was uns (als Pfarrei) das im Großen bringt! Das bestätigen auch viele Leute vom Telefondienst, die sich auch viel Lob über diesen wunderschönen Gottesdienst anhören durften.


So lautet die kurze Antwort: es bringt uns Aufmerksamkeit. Diese gewonnene Aufmerksamkeit müssen wir gezielt nutzen, um unsere Inhalte rüberzubringen, Vorurteile auszuräumen und Interesse zu wecken.
Eines der gesteckten Ziele der neuen Videoportale war und ist, die Zahl der angesehenen Videos unserer Pfarrei deutlich zu steigern. Ein Effekt*, den man bereits jetzt beobachten kann.
Eine weitere Bemerkung, die ich mir nicht verkneifen kann, ist, dass das Bistum kürzlich den 3000. Fan und den 1000. Follower auf Instagram gefeiert hat. Entsprechend dazu hat unsere Pfarrei zu dem Zeitpunkt 352 Facebook Fans und 165 Follower auf Instagram. Verglichen mit der Zahl der Katholiken im Bistum und unserer Pfarrei finde ich das einen sehr guten Wert.


* entsprechende Zahlen finden sich in nachfolgendenr Infografik

Für das Webteam

Michael Sepp

 

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