„Wir wollen den Menschen im Altenheim helfen!“

Seit März 2016 gibt es vier neue Gesichter im Altenheim der Theresienschwestern. Schwester Lilian Marie Nwokorie (38) aus Nigeria, Schwester Maureen Pat Kyalo (36) aus Kenya, Schwester Maria Somkelechi Anike (33) aus Nigeria und Schwester Mary Gina Therese Izuka (32) aus Nigeria gehören dem Orden der „SCHWESTERN DER IMMACULATE HEART OF MARY MOTHER OF CHRIST“ an. Im Interview sprechen die vier Afrikanerinnen über ihre Entscheidungen zum Ordensleben, ihren Aufgaben im Altenheim und über die Herzlichkeit der Meringer Gemeinde.

 

Michl: Drei von euch sind im März diesen Jahres zu uns gekommen, Schwester Maureen Pat Kyalo im Juli 2016. Was hat euch aus Afrika tausende Kilometer fern der Heimat in unsere kleine Gemeinde nach Mering verschlagen?

 

Unsere Vorgesetzten im Orden haben entschieden, dass wir nach Mering kommen dürfen. Unsere Aufgabe ist zu Beginn vor allem im Altenheim St. Theresia zu helfen und zu arbeiten.

 

Michl: Davor habt ihr bereits länger zu eurem Orden gehört. Warum habt ihr euch überhaupt für das Ordensleben entschieden?

 

Wir sind aus unterschiedlichsten biographischen Gründen in den Orden eingetreten. Wir alle aber wollen Gott dienen, ihm nahe sein und seinem Weg und Jesu Vorbild folgen.

 

Michl: Wann seid ihr denn in den Orden eingetreten?

 

Bei manchen ist es länger her, so wie bei Schwester Nwokorie (2002) und Schwester Kyalo (2004). Schwester Anike und Izuka sind erst seit 2009 und 2010 Mitglieder des Ordens.

 

Michl: Nun kommt ihr zwar alle aus Afrika - drei sogar aus demselben Land -, aber wo seid ihr vor eurer Station in Mering gewesen?

 

Einige von uns lebten zuvor in Nigeria, nur Schwester Maureen Pat Kyalo aus Kenya war zuvor in Rom.

 

Michl: Was fiel euch am Anfang in Mering am schwersten?

 

Am Anfang hatten wir natürlich große Probleme mit der deutschen Sprache, auch jetzt beherrschen wir die Sprache noch nicht. Wir hatten sehr wenig Erfahrung, was das Leben in Deutschland anging. Die Menschen in der Gemeinde waren aber sehr freundlich und zuvorkommend.

 

Michl: Was hat euch nach eurer Ankunft in Mering und eurer Anfangszeit in der Gemeinde am meisten beeindruckt?

 

Zuerst wie uns die gesamte Pfarreileitung, die Gemeinde und die Theresienschwestern empfangen haben. Außerdem genießen wir die Ruhe und Idylle der Stadt, die Freundlichkeit der Menschen in Mering, aber auch die Sauberkeit der Umgebung.

Michl: Was wünscht ihr euch für eure Zukunft in Mering?

 

Auf jeden Fall möchten wir die deutsche Sprache richtig lernen und sprechen können. Davon ausgehend ist es uns ein großes Anliegen mit dem Menschen ins Gespräch zu kommen und aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen.

 

 

 

 

 

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