Der Himmel ist wieder in Ordnung!

Nein, der Himmel ist nicht kaputt gewesen! Jedenfalls nicht der Himmel über Mering. Aber dringend restaurierungsbedürftig war unser Fronleichnams-Himmel, d. h. jener wertvolle Baldachin, den wir bei der Fronleichnamsprozession über dem Priester und der Monstranz tragen. Der über 100 Jahre alte und herrlich bestickte Himmel hatte in den letzten Jahren schwer gelitten: Wettereinflüsse, Wasserschäden und auch einige Motten setzten im doch ziemlich zu. Dies war für die Kirchenverwaltung Grund genug, ihn jetzt umfassend restaurieren zu lassen. Das geht nur in intensiver Handarbeit und mit großer Sorgfalt. Und kostet ziemlich viel Geld. Knapp 5.000 € haben die Arbeiten an dem Fronleichnamsbaldachin schlussendlich gekostet. Wir finden aber: Sie sind eine Investition in die Zukunft unserer Liturgie. Denn wir wollen auch noch in 50 oder 100 Jahren am Fronleichnamstag Christus im Sakrament durch unsere Marktgemeinde zu den Menschen tragen. Dankenswerterweise hat sich ein Spender bereit erklärt, ein Drittel dieser Kosten zu übernehmen. Es wäre wunderbar, wenn sich auch noch andere großzügige Gemeindemitglieder finden ließen, die einen Beitrag zu dieser „himmlischen Renovierungsarbeit“ leisten wollen. Unser Mesner Oliver Kosel ist gerne bereit, Interessierten das Ergebnis der Renovierungsarbeiten am Himmel zu zeigen.

 

 

Der Kirchenbau in Togo macht große Fortschritte!

Seit diesem Jahr unterstützt auf Initiative unseres Kaplans Josef Afatchao unsere Pfarrgemeinde den Bau einer Kirche in Eleme (Togo). Wie bereits öfters berichtet, benötigt die dortige Pfarrei etwa 25.000 €, um ein Gotteshaus für 300 Besucher errichten zu können. Bislang war die Feier von Gottesdiensten - beispielsweise in der Regenzeit - für die Menschen eine regelrechte Schlammschlacht. Durch unsere Hilfe haben sie jetzt eine Perspektive. Bislang sind etwa 15.000 € an Spenden nach Togo geflossen und der Bau macht große Fortschritte, wie man auf den Fotos erkennen kann. Wir hoffen, dass wir die „letzten“ 10.000 € bis zum kommenden Jahr auch noch zusammen bekommen werden, um auf diese Weise eine Kirchweih auf afrikanische Art möglich zu machen. Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, ist herzlich eingeladen, unter dem Verwendungszweck „Kirchenbau Togo“ eine Spende auf das Konto unsere Kirchenstiftung zu überweisen. Schon jetzt dafür ein herzliches Vergelt‘s Gott!

 

Weitere Artikel

Mit mutigem Blick in die Zukunft

Ein großes Fest feierten die Theresienschwestern vom katholischen Apostolat am Christkönigssonntag, den 25. November. Kurz nachdem das von ihnen gegründete Altenheim sein 30-jähriges Jubiläum begehen konnte, feierten sie das 90. Gründungsjubiläum ihrer Gemeinschaft und 50 Jahre Präsenz in Mering. Ein langgestrecktes Gebäude auf einem Erdhügel, ringsherum Brachland, so zeigen sich die Anfänge des Mutterhauses in Mering auf Fotos von damals. Durch die Schenkung eines Grundstückes der Geschwister Hafenmeier und käuflichen Erwerb angrenzender Grundstücke wurde der Bau in der heutigen Leonhardstraße möglich. „Am Abend kamen Hasen und Rehe zum Haus und dahinter fuhren wir am Hügel Schlitten“, so erinnert sich die heutige Generaloberin der Gemeinschaft, Schwester Gabriele Berjón Falagán, an die Anfangszeit. Bald konnten auf dem großzügigen Gelände Kartoffeln angebaut und Krautköpfe geerntet werden. Erst in den nachfolgenden Jahren wurde die Umgebung erschlossen und die ersten Bungalows gebaut, erinnert sich Schwester Lucia Omasmeier und lacht. Auch sie war lange Jahre Oberin der Theresienschwestern. Der Bau wurde 1968 unter der Ägide der damaligen Generaloberin Johanna Bayer fertiggestellt. Der Standort Mering wurde zum einen durch die erwähnte Schenkung begünstigt. Maßgeblich daran beteiligt, dass die Theresienschwestern heute in Mering wirken, waren aber auch Pallottinerpater Karl Witzel, der zu der Zeit sein Pastoraljahr in Mering absolvierte und der damalige Pfarrer von Mering, Ignaz Steinhardt. Ausschlaggebend dass die Schwestern ihren Sitz vom bisherigen Standort im fränkischen Gleusdorf in die Marktgemeinde verlegten, waren auch die guten Ausbildungsmöglichkeiten für den Schwesternnachwuchs im Bistum Augsburg. Ihr Einsatz erfolgte in der gesamten Diözese, sei es als Familienhelferin, als Kindergärtnerin, Altenpflegerin, Krankenschwestern, Gemeindereferentin oder Pfarrhelferin, wie Schwester Hildegard Mast ihren Aufzeichnungen entnimmt. „Als Generaloberin der Theresienschwestern von 1989 bis 2001 war es für mich wichtig, die Anfänge unserer Gemeinschaft kennenzulernen “, erklärt sie. Ihre Erkenntnisse fasste die Ökonomin des Hauses in einer Chronik zusammen. „Unsere Gemeinschaft wurde 1928 von den Pallottinern gegründet. Man entsprach damit dem Wunsche von Frauenmitgliedern des Pallottinischen Werkes, die sich ganz in den Dienst des Apostolates stellen wollten“, so berichtet Schwester Hildegard von den Anfängen. In Bruchsal, dem damaligen Provinzialat der Pallottiner, beteuerten am Christkönigsfest 1928 die ersten Frauen in einer kleinen Feier, mit den Priestern und für die Priester in der Kirche Gottes wirken zu wollen. Als zweite Patronin neben dem heiligen Vincenz Pallotti und als Namensgeberin der Gemeinschaft wählten die Gründerinnen die „kleine“ Theresia vom Kinde Jesu, die damals gerade heiliggesprochen wurde. Die Gemeinschaft war von Anfang an sehr aktiv und konnte viele junge Frauen für den Eintritt ins Kloster begeistern. Eine lange Zeitspanne, von 1951 bis 1968, waren die Ordensfrauen Schlossherrinnen in Gleusdorf, das auch als Exerzitienhaus und Muttergenesungsheim diente. Eine große Leistung für Mering erbrachten die Theresienschwestern mit dem Bau des 1988 eingeweihten Seniorenzentrums. 2011 übergaben sie die Leitung an die Caritas. In gleichem Maße wie sich die Gemeinschaft aus Altersgründen und Nachwuchsmangel zusehends zurückzieht und verkleinert, werden die frei werdenden Räumlichkeiten aufgrund der Expansionspläne der Caritas für den Um- und Ausbau des Seniorenheims genutzt. „Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs und menschlich gesehen in einer hoffnungslosen Lage“, sagt Generaloberin Schwester Gabriele. „Die Situation, in der sich unsere Gemeinschaft befindet, wollen wir jedoch annehmen wie sie ist und mutig alles loslassen, was uns einengt und hindert, unsere Berufung zu gestalten und zu leben“. Die acht verbliebenen Theresienschwestern blicken zuversichtlich in die Zukunft. „Nicht die Leistung steht nunmehr im Vordergrund unseres Daseins, sondern die einladende Spiritualität, die unser Alltagsleben trägt. Dies sollen die Menschen bei den Begegnungen mit uns erfahren“, wünschen sie.

Kinderbetreuung am 24. Dezember!!!

sie kennen das sicherlich: Es ist der 24. Dezember, Weihnachtsbaum schmücken, es muss gekocht werden und das Christkind soll auch noch pünktlich kommen. Dabei noch die Kinder beaufsichtigen ist manchmal eine Herausforderung und kann zu Stress führen.

ZDF-Fernsehgottesdienst: Jetzt wird's ernst:

Am 16. Dezember wird unsere Pfarrgemeinde bundesweit bekannt werden. Denn an diesem Sonntag wird unser Gottesdienst vom ZDF in die ganze Republik und darüber hinaus übertragen.

Drei Tage wird deshalb bei uns in Mering – und besonders in St. Michael – der „Ausnahmezustand“ herrschen: Was bedeutet das konkret?

Vorstellung Daniel Dambacher, unser neuer Pastoralpraktikant

Liebe Pfarrgemeinde,

ab September bin ich für die nächsten zwei Jahre im pastoralen Praktikum in Ihrer Pfarrei. Ursprünglich komme ich aus dem benachbarten Bistum Rottenburg-Stuttgart. Meine Heimatstadt Lauchheim liegt am östlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb und war vor Napoleons Eroberungszügen tatsächlich einmal Augsburger Diözesangebiet.

KONTAKT

Katholisches Pfarramt
St. Michael Mering

Herzog-Wilhelm-Straße 5
86415 Mering

Telefon +49 (0)8233-74250
pfarramt@mitten-in-mering.de

Öffnungszeiten:
Montag: 9 - 12 Uhr
Dienstag: 9 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Donnerstag: 9 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr
Freitag: 9 - 12 Uhr

SPENDENKONTEN

St. Michael Mering:
Raiba Kissing-Mering
IBAN DE08 7206 9155 0000 1264 11
BIC GENODEF1MRI

St. Johannes Meringerzell:
Raiba Kissing-Mering
IBAN DE35 7206 9155 0000 1076 89
BIC GENODEF1MRI

Mariä-Himmelfahrt St.Afra:
Stadtsparkasse Augsburg
IBAN DE64 7205 0000 0000 3602 63
BIC AUGSDE77XXX