Kardinal Müller

Ein Kardinal in Mering!

Nach dem Besuch unseres Diözesanbischofs Dr. Konrad Zdarsa und dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, wird heuer sogar ein waschechter Kardinal unserer Pfarrei und unserer Marktgemeinde aus Anlass des Patroziniums die Ehre seines Besuches geben.
Kardinal Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, hat spontan die Einladung zur Feier dieses großen und wichtigen Festes unserer Pfarrgemeinde angenommen und freut sich schon sehr auf den Besuch im Lechrain.

Kardinal Müller wurde am 31. Dezember 1947 in Mainz geboren. Nach seinem Abitur studierte er Philosophie und Theologie in Mainz, München und Freiburg, wo er 1977 beim nachmaligen Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann im Fach ökumenische Theologie promovierte. 1978 wurde er zum Priester geweiht. 1985 habilitierte Müller wiederum bei Karl Lehmann im Fach Katholische Dogmatik und übernahm schon ein Jahr später den Lehrstuhl für Dogmatik an der Münchener LMU. 2002 wurde er Bischof von Regensburg und wechselte 2012 nach Rom zur Glaubenskongregation. Kardinal Müller gilt als konservativ und streitbar. Viele wissen aber nicht, dass er bereits seit den 1990er Jahren seinen "Urlaub" jeweils in einem Elendsviertel der peruanischen Hauptstadt Lima verbringt und dort bei den Menschen als warmherziger Seelsorger beliebt ist. Ebenso wenig wissen viele, wie sehr er an einer Rehabilitierung der Befreiungstheologie und zahlreicher ihrer Vertreter mitgewirkt hat und wie klar und deutlich er sich von der Bewegung des ehemaligen Erzbischofs Lefebvre distanziert hat. Von daher sind manche Urteile über Kardinal Müller ungerecht und vorurteilsbefrachtet. Wir können uns jedenfalls am Meringer Michaelifest ein eigenes Bild von ihm machen.
Aus Anlass dieses hohen Besuchs findet am Sonntag, den 24. September, um 10.00 Uhr in St. Michael ein Pontifikalgottesdienst mit Kardinal Müller statt, zu dem alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen sind.
Deshalb entfallen alle anderen Gottesdienste an diesem Sonntag!
Nur im Theresienkloster wird um 9.30 Uhr zur gewohnten Zeit die Hl. Messe gefeiert, da viele der dort lebenden Pfarreiangehörigen ja nicht mehr mobil sind.
Es wäre schön, wenn unsere Pfarrkirche auch zum Besuch dieses Kirchenfürsten aus allen Nähten platzen würde! Besonders freuen wir uns auch über Fahnenabordnungen der Meringer Vereine (wir bitten um kurze Mitteilung im Pfarramt, ob wir mit einer solchen rechnen dürfen).

Weitere Artikel

Neues aus dem Gotteslob

Liebe Pfarrgemeinde,
seit der Einführung des neuen Gotteslobes haben wir bereits einige neue Lieder gelernt, die wir nun auch schon recht gut singen können. Das wären z. B. „Komm, Herr, segne uns“ (GL 451), „Bewahre uns, Gott“ (GL 453), „Christus ist erstanden“ (GL 775), „Gott ist gegenwärtig“ (GL 387), „Gott ist ganz leise“ (GL 863) und „O heilger Leib des Herrn“ (GL 849) sowie zahlreiche Kehrverse für den Antwortgesang.

Faschingspredigt 2017

Der Bibeltext, ihr lieben Leute

hat mich zur Predigt inspiriert,

von Blumen handeln, soll sie heute,

in Gottes Garten sie uns führt.

 

Manch Pflänzchen blüht in Gottes Garten

Und eins davon, ja das bin ich;

Unter all den großen, kleinen, weichen, harten,

gibt es auch dich und gibt’s auch mich!

Renovierung St. Franzisk

Die Arbeiten an unserem kleinen Kirchlein haben im Februar wieder begonnen.
Nachdem bereits im Spätherbst die Neufundamentierung unseres Kirchleins abgeschlossen wurde, ging es nun ans Dach. Hier mussten ähnlich wie in St. Michael etliche angefaulte und ausgehöhlte Dachbalken im Langhaus ersetzt werden, die auf Dauer die Statik und Standsicherheit von St. Franzisk so beeinträchtigt hätten, dass ein Einsturz der gesamten Dachkonstruktion möglich gewesen wäre.

Fast-Vergessen, Fast-Da, Fast{en}-Zeit

In der heutigen Zeit ist Fasten oft verbunden mit unterschiedlichen Methoden, auf „Genüsse“ zu verzichten – sei es in Form eines Heilfastens oder Diäten, der Verzicht auf das Bier unter der Woche oder eine Shoppingtour.

Das Fasten im ursprünglichen Sinne, hatte vor allem den Fokus auf die Vorbereitung auf eine besondere Festzeit gelegt. So gab es schon im Judentum verschiedene Zeiten des Verzichts im Hinblick auf große Feste, wie beispielsweise das Pessach. Diese Vorbereitung, das Fasten also, beinhaltete sicherlich auch den Verzicht auf bestimmte Speisen und Getränke, um sich körperlich zu reinigen, es ging aber auch schon von Beginn an um eine innere Vorbereitungszeit. In der Alten Kirche, also den ersten Jahrhunderten des Christentums, war die Zeit vor Ostern zentral für die Vorbereitung der sogenannten Katechumenen auf die Taufe in der Osternacht – dem höchsten Fest des christlichen Jahreskreis.

KONTAKT

Katholisches Pfarramt
St. Michael Mering

Herzog-Wilhelm-Straße 5
86415 Mering

Telefon +49 (0)8233-74250
pfarramt@mitten-in-mering.de

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Montag: 9 - 12 Uhr
Dienstag: 9 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Donnerstag: 9 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr
Freitag: 9 - 12 Uhr

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Mariä-Himmelfahrt St.Afra:
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