Monatliche Behindertensprechstunde in Mering

Zusammen mit der Offenen Behindertenarbeit (OBA) des Landkreises bietet Merings Behindertenbeauftragte Georg Schneider ab sofort eine monatliche Sprechstunde an.

Ein Anliegen war es Georg Schneider schon lange für Meringer Bürger eine regelmäßige Sprechstunde rund um Fragen eines Lebens mit Behinderung anzubieten. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Offene Behindertenarbeit im Landkreis wird dieser Wunsch nun realisiert. Ab sofort will sich der Meringer Behindertenbeauftragte einmal im Monat zusammen mit Gerhard Frick von der OBA dafür Zeit nehmen und Besuchern für eine Stunde mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Räumlichkeiten dazu bot Caritas Kreis-Geschäftsführer Andreas Reimann an. Im Papst-Johannes-Haus hat die Caritas seit längerer Zeit zwei Büros angemietet. Im ehemaligen „Korkzimmer“ ist die Meringer Außenstelle des St. Afra Hospizes untergebracht, im mittleren Büro im sogenannten Jugendheim sind die Asylbetreuung und der sozialpsychiatrische Dienst angesiedelt. Dort werden die beiden Herren nun monatlich eine Stunde als Ansprechpartner für Behinderte, ihre Angehörigen oder Betreuer zur Verfügung stehen. „Ich hoffe, dass unser Angebot gut angenommen wird. Ob die Sprechzeiten zeitlich günstig sind, wird sich noch herausstellen“, erklärt Georg Schneider. Zunächst werden drei Termine bis Ende des Jahres festgelegt. Danach will man sehen, ob die Beratung in dieser Form auch im neuen Jahr fortgesetzt wird. Gerhard Frick vertritt mit der Caritas Augsburg Betriebsträger GmbH einen der drei Träger der Arbeitsgemeinschaft Offene Behindertenarbeit (OBA). Mit im Boot sind auch die Lebenshilfe und das Bayerische Rote Kreuz. Die gemeinsame Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung organisiert Frick von Friedberg aus und ist froh um die neue „Außenstelle“ in Mering. Seit die OBA unter dem Motto „Mittendrin statt nur dabei“ vor 25 Jahren gegründet wurde, gibt es eine Vielzahl von Hilfen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen. Hauptamtliche und viele Ehrenamtliche bieten nicht nur Beratung und persönliche Unterstützung im Alltag, sondern auch ein breites Freizeitprogramm sowie Informations- und Kulturveranstaltungen. Um genau diese Ergänzung bei seinem Einsatz für Behinderte in Mering ist Georg Schneider froh. „Eine ideale Kombination“, ist er sich mit Gerhard Frick einig. Oft werden an Georg Schneider Wünsche nach baulichen Veränderungen herangetragen. So konnte er erst vor kurzem erwirken, dass im Zuge der Sanierungen rund um die St. Michaelskirche ein Steinmetz auch die Schwelle zur Auffahrt in den Innenhof des Papst-Johannes-Hause abflachte. Mit dem Rollstuhl ist somit nun ein barrierefreier, wenn auch recht steiler Zugang möglich. Auch eine behindertengerechte Toilette befindet sich im Jugendheim des Papst- Johannes-Hauses. Die besten Voraussetzungen also, dass die neu angebotene Sprechstunde von Behinderten genutzt werden kann. Schneider und Frick stellen sich jedoch vor, dass auch Nichtbehinderte den Weg in ihre Sprechstunde finden und sich beispielsweise beraten lassen, wie sie Menschen mit Handicap im Verein integrieren können. „Mit unserem Angebot wollen wir mit dazu beitragen, dass Behinderte in unserer Mitte soweit wie möglich ein ganz normales Leben führen können. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion“, erklären die beiden Sprechstundenleiter. Froh über die weitere Vernetzung ist auch Andreas Reimann. „Es ist immer unsere Intention mit unseren Beratungsdiensten in die Breite zu gehen und möglichst als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung zu stehen“.
Info:
Für einen direkten Kontakt: Gerhard Frick, Tel. 0821/597 6737-2 oder Georg Schneider, Tel. 08233/92635.

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