"Der Michl" - Pfarrbrief der Pfarrei Mering erhält Sonderpreis

© Pressestelle Bistum Augsburg | Maria Steber

Augsburg, 08.10.2016 (pba). Beim Diözesanen Medientag sind
heute die Sieger des Pfarrbriefwettbewerbs präsentiert worden. Die
besten zwei Pfarrbriefe im Bistum Augsburg gibt es in der Pfarrei
St. Stephan in Mindelheim sowie der Pfarreiengemeinschaft
Vöhringen. Außerdem wurden fünf weitere Pfarreien mit
Sonderpreisen ausgezeichnet. Bei der Überreichung der Urkunden
im Haus St. Ulrich bedankte sich Generalvikar Msgr. Harald
Heinrich bei den Pfarrbriefredakteuren. „Viele von Ihnen bringen
sich in der Pressearbeit vor Ort in den Pfarreien sehr intensiv und
mit großem Engagement ein. Ganz wichtig und nicht hoch genug
einzuschätzen ist Ihr Engagement für unsere Pfarrbriefe. Sie
leisten dabei stunden-, manchmal sogar tagelange ehrenamtliche
Arbeit.“


Dankbar zeigte sich auch Dr. Karl-Georg Michel, Leiter der
Pressestelle des Bistums Augsburg. Er sei sehr beeindruckt von
der großen Resonanz am diözesanweit ausgeschriebenen
Pfarrbriefwettbewerb. „Insgesamt wurden uns 79 Pfarrbriefe aus
65 Pfarreien zugeschickt. Sie haben uns damit in der Jury eine
große Verantwortung bei der Prämierung übertragen“, freute er
sich über das Vertrauen, das dem Team der Pressestelle damit
entgegengebracht wurde.
Die beiden Hauptgewinner, das Magazin „unum“ der
Pfarreiengemeinschaft Vöhringen und der Pfarrbrief „mitten drin“
der Pfarrei Mindelheim, St. Stephan hätten durch ihr „sehr
stimmiges und ansprechendes Konzept“ überzeugen können,
stellte Karl-Georg Michel die beiden Siegerformate näher vor.
Verschiedene Layout- und Stilvarianten, aber auch inhaltlich sehr
persönlich gehaltene Rubriken und überlegt vorgenommene
Einblicke in das bunte Leben der Pfarreien machten die Ausgaben
zu einem ansprechenden und lesenswerten Medium.

Für die aus Mitarbeitern der Pressestelle bestehende Jury, sei es
nicht einfach gewesen, aus all den eingesandten Exemplaren nur
drei Sieger auszuwählen, so Michel. Deshalb durften sich heute
insgesamt sieben Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften über eine
Prämierung freuen: Neben den beiden Hauptgewinnern sind dies
die Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf, die Pfarrei St. Michael
Mering, die Stadtpfarrei St. Jakob in Friedberg sowie die
Pfarreiengemeinschaften Memmingen und Geltendorf. In
unterschiedlichen Kategorien fielen sie durch besonders innovative
Ideen in der Pfarrbriefgestaltung auf. Als Preisgeld stellte die
Pressestelle den Siegern insgesamt 750 Euro zur Verfügung.
Für alle, die in der Öffentlichkeitsarbeit ihrer Pfarrei tätig sind,
stellte der Bistumssprecher ein ganz neues Angebot der
Pressestelle vor: den Newsletter „Öffentlichkeitsarbeit“. Er umfasst
theoretische und praktische Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit und
kann auf der Bistumshomepage kostenlos abonniert werden.
Viele Ideen und nützliche Hinweise zur Pressearbeit stellte auch
der diözesane Medientag den über hundert Ehrenamtlichen,
Pfarrern und hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen mit einem
abwechslungsreichen Programm zu Verfügung. Den Auftakt dazu
machte ein Impulsvortrag von Dr. Christian Klenk, Diplom-
Journalist und Leiter der Stabsabteilung Entwicklung und
Kommunikation der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Unter dem Titel „Kirchliche Öffentlichkeitsarbeit – Erfahrungen und
Perspektiven“ lieferte Klenk den theoretischen Unterbau zu den
praktischen Workshops, die am Nachmittag folgen sollten. In
einem kurzen geschichtlichen Abriss stellte er das Verhältnis von
Kirche und Medien vom frühen 19. Jahrhundert bis in die heutige
Gegenwart dar. „Schon sehr früh hat sich die Kirche den Medien
zugewandt“, sagte Klenk. Nach den katholischen Zeitschriften
hätten sich auch das Radio und Fernsehen kurz nach deren
Erfindung als kirchliches Medium der Verkündigung etabliert. Für
die eigene Praxis und Pressearbeit vor Ort sei es wichtig, zwischen
den unterschiedlichen Formen der Kommunikation zu
differenzieren, gab Christian Klenk den Zuhörern als Basiswissen
weiter: Kirchliche Verkündigung, Journalismus und
Öffentlichkeitsarbeit würden unterschiedliche Ziele verfolgen,
sagte er. Auch „die Zielgruppe“ und „Veränderungen in der
Medienkommunikation“ seien „immer „im Blick zu behalten“, so
Klenk. „Das Internet ist zum heutigen Leitmedium geworden“,
betonte er. Mit Tipps für die Pressearbeit schloss Christian Klenk
seinen Vortrag. Kirchliche Veranstaltungen, das Kirchenjahr oder
aktuelle gesellschaftliche Themen, seien eine gute Möglichkeit, die kirchliche Botschaft in die Öffentlichkeit zu transportieren, sagte
Klenk.


Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmer/-innen die
Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Zehn
Angebote standen insgesamt zur Auswahl, die inhaltliche
Bandbreite reichte hierbei weit: Es gab Tipps und Hintergründe für
eine gelungene Pressearbeit, eine Foto-Werkstatt lieferte
ergänzend besondere Tricks und technische Kniffe zur
erfolgreichen Arbeit mit der Fotokamera. Auch das Portal
„pfarrbriefservice.de“ stellte sich und seine Arbeit vor. Wie es
gelingt, einen ansprechenden und informativen Pfarrbrief zu
gestalten, zog sich als Leitfrage durch den Workshop des
Pfarrbriefservice. Neben grafischen Tipps zur Plakatgestaltung
blieben auch Hinweise zum Datenschutz sowie zum Presse- und
Urheberrecht nicht außen vor. Tricks und Chancen von Social
Media in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit zeigte der Social
Media Manager des Bistums auf. Ein praktisches Beispiel dazu
lieferte ein anderer Workshop gleich mit: Die neue
Internetplattform „credo online“ stellte sich und ihre Arbeit vor.
Einen Einblick in die Welt des Fernsehens, des Radios, des Printund
Agenturjournalismus lieferten die Vertreter des Sankt Ulrich
Verlages und der Katholischen Nachrichtenagentur.
Unter folgendem Link steht der neue Newsletter
„Öffentlichkeitsarbeit“ zum Download bereit:
www.bistum-augsburg.de/NL-Pressearbeit

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