Gotteslob

Neues aus dem Gotteslob

Liebe Pfarrgemeinde,
seit der Einführung des neuen Gotteslobes haben wir bereits einige neue Lieder gelernt, die wir nun auch schon recht gut singen können. Das wären z. B. „Komm, Herr, segne uns“ (GL 451), „Bewahre uns, Gott“ (GL 453), „Christus ist erstanden“ (GL 775), „Gott ist gegenwärtig“ (GL 387), „Gott ist ganz leise“ (GL 863) und „O heilger Leib des Herrn“ (GL 849) sowie zahlreiche Kehrverse für den Antwortgesang.

Nach einer längeren Pause scheint es mir nun wieder an der Zeit, sich an ein weiteres neues Lied zu wagen. Diesmal fällt die Wahl auf ein neues Sanctus.

Wenn Sie Zeit und Lust haben, dann lade ich Sie ein, das Gotteslob unter der Nummer GL 192, 1+2 aufzuschlagen. Ich hätte das Lied auch hier abdrucken lassen können, doch erscheint es mir passender, wenn wir uns gleich mit dem Notenbild und seinem Platz im Gotteslob vertraut machen. Ganz oben links lesen wir in Kursivschrift, dass das Lied sowohl einstimmig als auch im dreistimmigen Kanon gesungen werden kann. Zunächst begnügen wir uns aber mit der einstimmigen Version. Wenn wir den nötigen Fortschritt erreicht haben, ist auch an ein Singen im Kanon denkbar. Es ist ein recht junges Sanctus, doch verbindet es meiner Meinung nach Altes mit Neuem. Daher ist es auch für Jung und Alt gleichermaßen geeignet. Der einerseits 
beschwingte, tänzerische ¾ Takt und andererseits die ausgewogenen, tragenden und weiterführenden Harmonien, die ihren Ursprung in der weltlichen Musik des 19. Jahrhunderts nahmen und noch heute häufig in Musicals und Popsongs ihre Verwendung finden, liefern die Grundlage für diese gelungene Synthese.

Der 1957 in Essen geborene Kirchenmusiker und Regionalkantor Thomas Gabriel hat es 2007 komponiert. Gabriel hat sich bereits als Komponist und Arrangeur moderner Kirchenmusik (Musicals, Oratorien, Messen für zahlreiche deutsche Katholikentage sowie für den Weltjugendtag 2005) einen Namen gemacht. Als Organist, Cembalist und insbesondere als Pianist liegt sein musikalischer Schwerpunkt in den Jazz-Bearbeitungen der Musik Johann Sebastian Bachs.

Erwähnenswert sind auch die beiden Projekte, die Gabriel ins Leben rief. Seit 2011 arbeitet er mit dem Theresien-Kinder- und Jugendhilfezentrum Offenbach zusammen. Als Leiter der alljährlich stattfindenden Ketteler-Musiktage, bei denen Jugendlichen das Singen näher gebracht wird, konnte er viele seiner Werke proben und aufführen. Aus dieser Partnerschaft entstand dann seit Anfang 2015 ein musikalisches Zentrum im ehemaligen Kloster St. Gabriel in Hainstadt (Hessen). Aus dieser Idee konnte ein langfristiges Projekt gewonnen werden.

In dem Musicalprojekt „Broken Hartz“ will Thomas Gabriel Arbeitslosen eine Stimme geben und Gehör verschaffen. Es befasst sich mit der Thematik des Arbeitslosengelds II. Der in dem Musical singende Chor, der mehrheitlich aus arbeitslosen Menschen besteht, wird durch einige professionelle Sänger verstärkt. Der deutsche Caritas-Verband und das Bistum Mainz unterstützen das Projekt. Wie klingt es nun, das neue Sanctus? Wenn Sie Internetzugang haben, dann können Sie das Lied schon mal als Vorgeschmack auf Youtube anhören:

https://www.youtube.com/watch?v=0p5h-CAQ3YGk

Wenn Sie keinen Internetzugang haben, dann bietet sich Ihnen die Möglichkeit, das neue Sanctus ab dem 1. Mai 2017 während der Kommunion zu hören. Ich werde die Melodie sowohl werktags als auch sonntags in Ausschnitten oder als Ganzes in Form einer Improvisation zu Gehör bringen.

In der letzten Maiwoche wird es dann an der „richtigen“ Stelle in der Liturgie instrumental erklingen und schließlich wagen wir uns Anfang Juni ans selber Singen.

Ihr Kirchenmusiker
Christian Schwarz

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