Halbjahresbilanz - Gespräch mit dem neuen Mesner

Der neue Mesner Gregor Danek ist nun ein halbes Jahr im Amt. Zeit für eine Zwischenbilanz:

[Michl]: Du hast ja studiert und hattest nach deinem Studium sicher andere Perspektiven und hättest damals sicher nicht damit gerechnet einmal Meser zu sein. Wie glücklich und zufrieden bist du nun mit der Entscheidung Mesner in St. Michael zu sein?


[Mesner]: Noch im vergangenen November (2012) hätte ich nicht gedacht Mesner zu werden. Jetzt kann ichs mir schon viel besser vorstellen und bin ich mit der Aufgabe als Mesner sehr zufrieden Ich kann mir derzeit auch vorstellen für die Zukunft Mesner in St. Michael zu sein.


[Michl]: Du kennst ja mittlerweile auch die Meringer und ihre Eigenarten. Wie man auch bei vergangen Neubesetzungen, wie z.B. neuer Pfarrer, neue Gemeindereferentin usw., gemerkt hat, sind die Meringer nicht immer gleich von den neuen Gesichtern überzeugt und finden schnell Fehler bzw. schimpfen, dass nicht alles so ist wie früher. Welche Erfahrungen hast du diesbezüglich gemacht?


[Mesner]: Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen mit den Meringern gemacht. Wenn es um die Leute geht, habe ich überhaupt keine Schwierigkeiten. Zumindest hat bisher zu mir noch keiner was gesagt. Mir hilft jeder und kommt mir entgegen.


[Michl]: Du hast die Hilfe angesprochen: Hier setzt du ja auf bewährtes Personal mit der Frau Abold als Unterstützung und den Aushilfsmesnern, sowie dem Blumenschmuckteam. Wie funktioniert die Zusammenarbeit, denn für viele ist es oft schwierig sich etwas sagen zu lassen?


[Mesner]: Es für mich eine große Hilfe, ohne Sie (Frau Abold) wäre für mich alles doppelt so schwer. Sie hat knappe 20 Jahre lange Erfahrung und das merkt man einfach. Wir hatten viele große Feste, wie Patrozinium und Fronleichnahm und sie sagte mir wie es bisher war und wie man es immer gemacht hat, das ist für mich wichtig um reinzukommen. Gerade für den Blumenschmuck muss man eine Hand dazu haben und da ich die nicht habe, bin ich da sehr froh drum.


[Michl]: Schön, wenn du die Hilfe so annimmst, das kann sicher auch nicht jeder.
Für die Frau Abold ist des sicher auch eine Aufgabe, die ihr sichtlich Spaß macht und somit sind beide Seiten zufrieden.


[Michl]: Gibt’s auch Dinge, die noch nicht so laufen und wo es noch Probleme gibt?

[Mesner]: Solche Dinge wird es immer geben, gerade Kommunikationsprobleme oder dass der Informationsfluss nicht so läuft, wie es sein sollte. Aber sonst im Großen und Ganzen passt alles.


[Michl]: Was wünscht du dir für die Zukunft?

[Mesner]: Wenn es so weiterläuft wie bisher, dann passt alles.


[Michl]: Das hört man gern.

[Mesner]: Die Arbeit an sich auch viel angenehmer als mein letzter Job.


[Michl]: Schön, und wenn man sich hier mal eingelebt hat, ist das sicher ein angenehmer Job und so schlimm sind die Meringer, dann auch wieder nicht.


[Michl] Vielen Dank für das Interview!

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Aus diesem Grund führt der Meringer Michl vom Fest des Hl. Michaels an jeden Monat ein kurzes Interview zu einem aktuellen Thema in der Pfarrei mit einer zum Thema verantwortlichen Person. Somit wird versucht mehr Verständnis beim Meringer Michl und eben bei den Meringern zu erreichen.

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Freuen wir uns also auf das erste Interview zum Michaelsfest.

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